Traditionell bewiesen die SCW-Paras im dritten Jahr in Folge am 1.Mai ihre Zielgenauigkeit – am Kiebitzsee starteten sie mit den Vereinstitelkämpfen in der WA im Freien ihren zweiten Meisterschaftswettbewerb 2026. Für fünf „Rot-Blaue“, vier mit Blankbögen sowie ein Compoundschütze, heißt das hehre Ziel in dieser Freiluftsaison Hamm. Die westfälische Stadt fungiert im August als Gastgeber der nationalen Titelkämpfe Para Bogensport des Deutschen Behindertensportverbandes.
Erster Schritt gen Hamm waren die vereinsinternen Wettkämpfe am Freitag, bei denen jeder des Quintetts die geforderten Ringzahlen für die nächste Hürde, die Landesmeisterschaft in Söhlde, übertrafen. Als Vereinsmeister mit dem Compoundbogen trug sich Karl-Heinz Busse (Senior B) in die Siegerliste ein. Der 73-jährige erzielte auf die Distanz von 50 Metern 567 Ringe. Bei den Blankbognern, deren Wettkampfdistanz 40 Meter beträgt, ist der alte auch der neue Titelträger. Dieter Fröhlich behauptete sich mit 554 Ringen gegen Ralph Poster 510 Ringe.
Das Duell in der Damenkonkurrenz Blankbogen war an Spannung kaum zu überbieten. Die deutsche Vizemeisterin Sabine Noordhof und Debütantin Hilke Heckemüller absolvierten einen starken Wettkampf auf Augenhöhe. Nach den ersten 36 Pfeilen noch knapp im Hintertreffen, konnte Hilke Heckemüller im zweiten Durchgang das Blatt zu ihren Gunsten wenden. Am Ende behielt sie mit 475:470 Ringen die Oberhand und fuhr ihren ersten Meistertitel ein.




