SCW-Blankis Vierte und Fünfte bei den Finals

Das seit 2019 an unterschiedlichen Orten stattfindende Multisport-Event „Die Finals“ fand in diesem Jahr vom 23.-26.Juli in Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover statt. Die nunmehr sechste Auflage verzeichnete mit rund 4000 Aktiven, darunter fast 700 Bognerinnen und Bogner, einen neuen Teilnehmerrekord. Von den insgesamt 143 nationalen Titeln in 24 Sportarten entfielen 17 auf die Bogensportwettbewerbe des Deutschen Schützenbundes, der von Beginn an dabei ist.

139 Mixed-Teams sowie 138 Teams traten auf dem Schützenplatz in Hannover an, um ihren Qualifikationswettkampf mit dem Blank-, Compound- und Recurve-Bogen zu absolvieren. Und während der Großteil von ihnen auch seine Duelle um die Medaillen an gleicher Stelle austrug, zogen ausgewählte Klassen in die Finalarena vor dem Rathaus ein. Über Letztere wurde bei ARD/ZDF ausführlich berichtet.

An zweien der vier Wettkampftage standen auch Aktive der Bogensparte des SC Wietzenbruch an der Schießlinie, allesamt Mitglieder der Verbandsoberligamannschaft Blankbogen. Den Meisterschaftsauftakt machten aus Celler Sicht die Eheleute Karen (521) und Kai Meyer im Mixed am Donnerstag. Trotz Kälte und böiger Winde wussten die „Rot-Blauen“ mit 1139 Ringen und Platz drei in der Qualifikation unter 19 Teams zu überzeugen.

Herausragend waren dabei die 618 Ringe von Kai Meyer, der trotz eines Fehlschusses nur einen Ring weniger als die Tagesbestleistung im Blankbogenbereich aufwies. Die Bestmarke hatte Timo Heydasch (619) vom späteren Deutschen Meister Elberfelder TG 1847 aufgestellt.

Das Achtelfinale souverän in drei Sätzen gegen den TSV Radbruch mit 5:1 Satzpunkten gewonnen, folgte im Viertelfinale ein Krimi. Von 2:0 über 2:4 hin zum 4:4-Ausgleich musste ein Stechen gegen den BSC Hohen Neuendorf die Entscheidung über den Halbfinaleinzug bringen. Dieses verlor das SCW-Duo unglücklich mit 12:15 und belegte im Endklassement den fünften Rang.

Am Samstag war Kai Meyer (600) dann erneut gefordert. An der Seite seiner Clubkameraden, Christoph Eberl (576) und Dieter Fröhlich (463), ging es im Team um Meisterehren. Und wie schon zwei Tage zuvor qualifizierten sich die SCWler (1639) auch diesmal für die K.O.-Runde. Sie taten dieses mit Platz fünf unter 14 Mannschaften. Als erste Hürde der mit dem Viertelfinale startenden Ausscheidungsrunde wartetet der viertplatzierte BSB Baesweiler 1987. In einem Duell auf Augenhöhe kam es bei Satzgleichstand von 4:4 zum Stechen. In diesem behielt das SCW-Trio mit 22:11 deutlich die Oberhand.

Zu einer Medaille sollte es aber dennoch nicht reichen. Im Halbfinale unterlag der SC Wietzenbruch dem späteren Deutschen Meister SV zu Glindow 1924 mit 1:5 und zog auch im Bronzematch den Kürzeren. Gegen die SF Gechingen gab es ein glattes 0:6.